ROLAND: S-50

Anzeige aus KEYBOARDS 09/1987

Neue Systemsoftware für Sampler S-50 - Ein total neuer Sampler S-50 durch die neue System-Software SYS-502

Neue Systemsoftware für Sampler S-50 - Ein total neuer Sampler S-50 durch die neue System-Software SYS-502

 

 

Anzeige aus KEYBOARDS 01/1989

Auch die neuesten METRA-Studio-SOUNDs sind morgen nicht von gestern ... as usual!

Auch die neuesten METRA-Studio-SOUNDs sind morgen nicht von gestern ... as usual!

 

 

Neun Sampler im Vergleichstest

Von HaGü Schmitz und Gerald Dellmann (aus KEYBOARDS 06/1987)

 

ROLAND: S-50

ROLAND: S-50: Sampling-Keyboard

«Schwerpunktthema dieses Heftes ist ein ausführlicher Vergleichstest aller auf dem Markt befindlichen Sampler unter DM 10.000,-:

ROLAND S-10/S-50, AKAI X7000/S700, AKAI S900, E-mu EMAX, KORG DSS-1, SEQUENTIAL Prophet 2002 Plus, ENSONIQ Mirage und CASIO FZ-1

Den idealen Sampler gibt es wahrscheinlich nicht. Zur Bewertung der verschiedenen Geräte sollte man folgende Kriterien heranziehen:

- Auflösung in bit und max. Sampling-Rate (Klangqualität)
- max. Speicherzeit bei der höchsten Sampling-Rate
- Nachbearbeitungsmöglichkeiten
- Umfang der Sound Library
- Bedienungsfreundlichkeit
- Einzelausgänge
- MIDI Multimode ja/nein
- Erweiterungsmöglichkeiten
- verfügbare Edit-Software
- Anzahl der möglichen Multisamples
- und natürlich den Preis»

FAZIT - Welches ist denn nun der beste Sampler?

«Läßt man den ENSONIQ einmal außer Betracht, so kann man sagen, daß alle Sampler im wesentlichen gleich gut arbeiten, wobei man den AKAI 900 hervorheben sollte, da er bei allen Messungen gute Ergebnisse zeigte.

Die teilweise unterschiedliche Art der Signalverarbeitung führt nicht unbedingt zu besseren oder schlechteren klanglichen Ergebnissen, sondern prägt in der Regel den typischen Soundcharakter des betreffenden Gerätes. So klingen die ROLAND-, PROPHET- und der CASIO-Sampler eher warm, während die AKAI-Geräte und der EMAX etwas mehr Glanz aufweisen.

KORG DSS-1 und EMAX zeigen zwar bezüglich ihrer Sampling-Qualität geringfügig schlechtere Ergebnisse, das Qualitätsniveau aller Testgeräte liegt jedoch so hoch, daß bei einer Kaufentscheidung zum einen der persönliche Geschmack in bezug auf die Klangcharakteristik und zum anderen Nachbearbeitungsmöglichkeiten, Samplezeit, Ausstattungsdetails, wie beispielsweise Einzelausgänge etc., letztendlich den Ausschlag geben sollten.»

BEWERTUNG (+): hervorragende Klangqualität; 32faches Multisampling (ab Version 2.0); MIDI-Multi-Mode; 16stimmig; integrierte Edit-Software; Velocity Mix/X-fade; After Touch; Digitizer Tablet optional (ab Version 2.0); gute Sound-Library
BEWERTUNG (-): keine analoge Nachbearbeitung; kein Auto-Loop; Loop-End und Sample-End immer identisch

Sampling-Keyboard

Erstauslieferung: Winter 1986

Preis bei Auslieferung: 6.700 DM

Siehe auch: Vergleichstest SAMPLER S-770 sowie ROLAND S-10

Zubehör:
- Graphic-Tablet DT-100 (DM 598)
- Disk-Library mit fünf Disketten (DM 168)

«Der ROLAND-Sampler S-50, der größere Bruder des S-10, macht aufgrund seiner kompakten Bauweise, dem schwarzen Chassis und den recht wenigen Bedienungselementen auf den ersten Blick einen recht unscheinbaren Eindruck.

Aber wie so oft ist der erste Eindruck trügerisch.

Neben einer guten Klangqualität wartet das Instrument mit einem bisher einzigartigen Feature auf, der Anschlußmöglichkeit für einen Monitor.

Richtig, der S-50 verfügt über einen eingebauten Videoprozessor und einer bereits integrierten Edit-Software, so daß zu diesem Zweck die Hinzunahme eines Computers grundsätzlich nicht mehr nötig ist ...»

ROLAND: S-50 (linke Seite)

ROLAND: S-50 (linke Seite)

Bild aus KEYBOARDS 02/1987

 

 

ROLAND: S-50 (rechte Seite)

ROLAND: S-50 (rechte Seite)

Bild aus KEYBOARDS 02/1987

 

 

Kompromisse lohnen nicht!

Kompromisse lohnen nicht!

Anzeige aus KEYBOARDS 05/1987

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Tonerzeugung: 12-Bit, 16-Bit-Wandler-Stereosampler mit interner 24-Bit-Signalverarbeitung und neuem 16-MHz-Prozessor, Ausgangswandler mit 18-Bit Auflösung
  • Tastatur: 61 Tasten, anschlagdyamisch (6-stufig), Aftertouch
  • Polyphonie: 16-stimmig, 4-facher Multimode (ab Version 2)
  • Display: VU-Meter
  • Bedienfeld: Pitch-Bender mit Modulationssteuerung, Alpha-Dial, Cursor, numerische Tastatur
  • Programme: 32 Multisamples und acht Patches (ab Version 2)
  • Klangformung: Digital-Filter (Hoch- und Tiefpaß mit Resonanz), keine Realtime-Bearbeitung, Wave-Data, Tone-Parameter, Patch-Parameter, Hüllkurve mit max. je acht Levels und Rates, LFO mit Intensität, Geschwindigkeit und Delay, Wave-Mix-Funktion
  • Sample-Speicher: 750 KB
  • Sampling-Rates (kHz): 15, 28,8, 30
  • Sampling-Zeit: max. 14,4 Sekunden bei 30 kHz
  • Sample-Eingänge: Audio-In (Klinke)
  • Massenspeicher: 3,5" Floppy
  • Audio: Mix-Out (Klinke), vier Einzelausgänge, Audio-In (Gain), Kopfhörer
  • Anschlüsse: MIDI In/Out/Thru, Pedal EV-8, Control DP-2, Pedal Hold/Rec-Start, externer Controller, RGB-Monitor, Monochrom-Monitor (Cinch)
  • Besonderheiten: Edit-Software implementiert; Graphic-Tablet zum Zeichnen und Editieren von Wellenformen (optional); gute Sound-Library; keine analoge Nachbearbeitung; kein Auto-Loop

 

Test von Gerald Dellmann in KEYBOARDS 02/1987

Vergleichstest: neun Sampler von HaGü Schmitz und Gerald Dellmann (aus KEYBOARDS 06/1987)

Audio-Demo von YouTube: Demo Song "Sunday Paper" (peahix)

Auf PLAY klicken ...

Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.