OBERHEIM: OB-8

Anzeige aus FACHBLATT 06/1983

Der polyphone Wolf im Schafspelz

Der polyphone Wolf im Schafspelz

Programmierbarer Analog-Synthesizer

Erstauslieferung: Sommer 1983

Preis bei Auslieferung: ca. 10.000 DM

Nachfolger des OB-Xa u.a. mit zusätzlichem Arpeggiator, Panoramaregler und zwei neuen Voicecards mit jeweils vier Stimmen

--> OBERHEIM OB-1

«Der OB-8 war Höhepunkt und zugleich letztes Instrument der aus OB-1, OB-X, OB-SX und OB-XA bestehenden OB-Serie.

Allen Oberheim-Synthesizern gemeinsam ist eine außergewöhnliche Wärme, Tiefe und Fülle des Klanges, und sie wurden nicht zuletzt deshalb von Künstlern wie Prince, den Doobie Brothers oder der Band Police extensiv eingesetzt.

Aus irgendeinem Grund scheinen sie sich besonders für die Verwendung im Dance-Floor-Bereich zu eignen, und der Name Oberheim ist mittlerweile wohl jedem Techno-Enthusiasten, der etwas auf sich hält, ein Begriff.

Allerdings scheint das der Herstellerfirma nicht allzuviel genutzt zu haben, denn mittlerweile spielt sie - wie wir wissen - auf dem Weltmarkt keine bedeutende Rolle mehr ...»

OBERHEIM: OB-8 (1983-1985)

OBERHEIM: OB-8 (1983-1985)

Bild aus KEYBOARDS-Kartei 11/1996

 

 

Mehr Information bekommen Sie bei:

 

AMAZONA: OB Sound for the 80s

VINTAGESYNTH: OBERHEIM OB-8

 

 

BEWERTUNG (+):
außergewöhnlich voller, warmer Klang

BEWERTUNG (-):
etwas eingeschränkte Klangvielfalt

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Oszillatoren: zwei VCOs pro Stimme (Sägezahn, Puls, Dreieck), Pulsbreitenmodulation, Synchronisation
  • Tastatur: 61 Tasten
  • Polyphonie: 8-stimmig
  • Spielhilfen: Pitchbend- und Modulations-Hebel, Hold, Sustain, Chord-Hold, Arpeggiator (extern synchronisiserbar), polyphones Portamento
  • Soundspeicher: 120 Sounds (15 Bänke) plus 12 Double- und 12 Split-Kombinationen
  • Filter: 12 bzw. 24 dB/Oktave, Frequency, Resonanz, Modulation via Hüllkurve und/oder LFO
  • Hüllkurven: je ein ADSR für Filter und VCA
  • LFOs: für die Stimmen 1-4 sowie 5-8 jeweils ein separater LFO mit sechs Wellenformen für die Echtzeit-Modulation (Einstellungen nicht speicherbar)
  • Arpeggiator: Up, Down, Up/Down, Hold, extern synchronisierbar
  • Massenspeicher: Cassette
  • Audio: Line-Out (l, r, mono), acht versenkbare Drehregler (Position der einzelnen Stimmen im Stereo-Panorama)
  • Anschlüsse: MIDI In/Out (ab Version B), drei Fußpedale (Steuerung LFO3), drei Fuß-Taster (Hold, Sustain, Program Advance) bzw. Schalter, Clock-In, Cassetten-Interface (drei Mini-Klinken), 37-Pol-Computer-Schnittstelle
  • Besonderheiten: keine Cross-Modulation, ausgeprägter eigener Klangcharakter

 

„Synthesizer von Gestern” von Matthias Becker in KEYBOARDS 05/1995

Daten aus KEYBOARDS-Galerie 06/2001

Audio-Demo von CD „Synthesizer von Gestern” Vol. 3 (Klaus Stühlen)

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