PPG: Wave 2.2

Anzeige aus SH 1981

Schier endlos..., die Möglichkeiten des Wave 2 !“

Schier endlos..., die Möglichkeiten des Wave 2 !

 

 

Anzeige aus FACHBLATT 05/1981

Ein Prophet gilt nichts im eigenen Lande?

Ein Prophet gilt nichts im eigenen Lande?

 

 

Anzeige aus FACHBLATT 07/1981

PPG-Wave Computer II - Zukunftweisend im Sound

PPG-Wave Computer II - Zukunftweisend im Sound

 

 

Anzeige aus FACHBLATT 07/1981

KEYBOARD FACHGESCHÄFT - bei uns vorführbereit: PPG - Wave 2

KEYBOARD FACHGESCHÄFT - bei uns vorführbereit: PPG - Wave 2

 

 

Anzeige aus FACHBLATT 08/1981

PPG stellt vor: Der Wave-Computer der 2. Generation

PPG stellt vor: Der Wave-Computer der 2. Generation

Programmable Wavetable-Synthesizer

Erstauslieferung: Herbst 1981

Preis bei Auslieferung: ca. 13.500 DM

Siehe auch: HERMANNSEIB: PPG System sowie AMAZONA: Der Blue-Box Namensgeber und RETROSOUND: PPG Waveterm A

«Als die Firma PPG Ende 1974 von Wolfgang Palm in Hamburg gegründet wurde, glaubte wohl niemand ernsthaft, daß der Markenname PPG später einmal in einem Atemzug mit so ehrfurchteinflößenden Namen wie Moog, ARP, Oberheim, Sequential oder Fairlight genannt werden würde.

Heute sind wir alle schlauer und wissen, daß die PPG-Synthesizer weltweit einen schon fast legendären Ruf als enorm leistungsfähige Instrumente mit einem sehr eigenständigen Klangrepertoire besitzen.

Wenngleich die Firma PPG nicht mehr existiert, kommen Instrumente wie der Wave 2.2 oder der Wave 2.3 nach wie vor in vielen Studioproduktionen rund um den Globus zum Einsatz ...»

PPG: Wave 2.2

PPG: Wave 2.2

Bild aus KEYBOARDS 11/1989

 

 

PPG: Wave 2.2: Rückansicht

PPG: Wave 2.2: Rückansicht

Bild aus KEYBOARDS 11/1989

 

 

Vom Wavecomputer 360
zum Wave 2

«Die erste dieser Innovationen war im Jahre 1978 der erste polyphone Digitalsynthesizer: der PPG Wavecomputer 360 – ein Synthesizer mit digitaler Klangerzeugung und 30 speicherbaren Soundprogrammen, mit dem u. a. Thomas Dolby sein erstes Album Golden Age of Wireless produzierte.

Dem Wavecomputer 360 folgte dann mit dem 340/360-System ein bildschirmorientiertes Musik-Computersystem, dem allerdings kein allzu großer kommerzieller Erfolg beschieden war – ein Schicksal vieler Produkte, die ihrer Zeit um Jahre voraus sind. Palm ließ sich davon jedoch keineswegs entmutigen und entwickelte mit dem 1981 erstmals vorgestellten Wave 2 ein Gerät, welches digitale Klangerzeugung mit analogen Zugriffsmöglichkeiten kombinierte. Kernstück des Wave war zwar ein Computer, jedoch konnte der Musiker die wichtigsten Funktionen über Drehpotentiometer wie bei einem herkömmlichen Analogsynthesizer steuern.

1982 wurde das PPG Musik-Computersystem vorgestellt, bestehend aus dem Wave 2.2 und dem WAVETERM. Während es sich beim Wave 2.2 um eine Weiterentwicklung des Wave 2 handelt, fungierte der WAVETERM – ein zusätzlicher Computer mit integriertem Diskettenlaufwerk und Bildschirm – als Gerät zur Aufzeichnung, Veränderung und Wiedergabe von Natursounds. Daneben ließen sich mit seiner Hilfe die achtstimmigen Sequenzen des Wave 2.2 zusammenstellen und editieren.»

Text aus KEYBOARDS 11/1989

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Tonerzeugung: DCOs mit 31 Wavetables mit je 64 verschiedenen Wellenformen (Rechteck, Sägezahn, Dreieck, Puls), 8-Bit
  • Tastatur: fünf Oktaven, Pressure (monophon), neun verschiedene Betriebsarten, Splitfunktion
  • Polyphonie: 8-stimmig
  • Display: LCD-Display, im Kontrast regelbar
  • Soundspeicher: 200 Programme
  • Bedienfeld: Modulations- und Pitchbend-Rad (programmierbar), 23 Drehpotentiometer, zwei numerische 10er-Tastenfelder
  • Klangbearbeitung: eine Bearbeitung der Wellenformen ist nur möglich bei Anschluss eines Waveterm, u.a. zwei ADSR-Hüllkurven, AD-Hüllkurve, LFO (Dreieck, Sägezahn, Puls), Filter-Resonanz
  • Sequenzer: 8-Spur-Sequenzer mit Arpeggiator (1.000 Noten), keine Zuordung von unterschiedlichen Sounds pro Spur möglich (erst ab Wave 2.3), Modifikationen durch die Drehregler können aufgezeichnet werden
  • Massenspeicher: Cassette
  • Audio: Line-Out (l/r), Kopfhörer
  • Anschlüsse: CV-In, CV-Control, Miniaturschalter (Clock-Rate), Fußschalter, DIN-SYNC-Buchse (Rhythmusgeräte), Trigger In/Out, Multipin-Buchse (Waveterm), DIN-Buchse (externe Speicherung von Programm- und Sequenzerdaten auf Cassette), Netzbuchse
  • Besonderheiten: bei geteilter Tastatur kann die Sequenzer-Funktion auf die linke Seite gelegt werden, während auf der rechten Seite normal gespielt werden kann; das Abfragen der Wellenformen ist entweder durch ADSR-Hüllkurve Nr. 1, durch die AD-Hüllkurve, den LFO oder per Aftertouch dynamisch kontrollierbar; Einzelausgänge (optional)

 

„Synthesizer von Gestern” von Matthias Becker in KEYBOARDS 11/1989

Audio-Demo von CD „Synthesizer von Gestern” Vol. 1 (Klaus Stühlen)

Auf PLAY klicken ...

Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.