KURZWEIL: 250 RMX

Anzeige aus KEYBOARDS 01/1988

Nicht alles einzeln anschaffen!

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Info-Box

Kurzweil 250/RMX: Global Parameters

Kurzweil 250/RMX: Global Parameters

Infografik aus KEYBOARDS 10/1987

 

KURZWEIL Sample Unit

Ein Test von Gerald Dellmann aus KEYBOARDS 06/1985

 

Kurzweil 250 und 250 RMX

«Das KURZWEIL 250 ist in seiner Grundausführung ein reines Presetkeyboard ... Optional läßt sich das Instrument aber auch mit einer Sample-Unit nachrüsten. Das Grundgerät ist bereits mit den nötigen Anschlüssen ausgerüstet, so daß sich äußerlich nichts ändert. Der Einbau ist nicht unkompliziert, so daß dieser vom autorisierten Händler vorgenommen werden muß ...»

Die Funktionen - Multisampling - Die Speicherung - Die Kosten

«- Um in den Sampling-Bereich vorzustoßen, drückt man die Knöpfe Instrument und Play, worauf das KURZWEIL mit der Frage „Record Sound ?” reagiert ...
- Multisampling ist selbstverständlich möglich. Grundsätzlich kann man beliebig viele Samples auf ein Keyboard-Setup verteilen ...
- Die Massenspeicherung von digitalisierten Klängen erfolgt über den APPLE MACINTOSH. Das dazugehörige Programm heißt MAC ATTACH ...
- Die Erweiterung des Basisgeräts ist nicht billig. Das Sound-Modelling-Programm incl. Speicher für 64 Sounds und acht Keyboard Setups intern liegt bei DM 5.980, das MAC ATTACH-Package kostet nochmals DM 598 ...»

FAZIT

«... Die Sample-Unit und die sonstigen Erweiterungen machen das KURZWEIL 250 nun auch für einen breiteren Anwenderkreis interessant, die sich bisher vom Presetcharakter des Instruments abschrecken ließen.»

Sampling-Expander

Erstauslieferung: Herbst 1987

Preis bei Auslieferung: 19.990 DM (Basisversion mit Sampling-Einheit, QLS und 50-kHz-Sampling)

Auch erhältlich als Expander-Modul 250XP und als Keyboardversion

Zubehör:
- Soundblock A (DM 4.690)
- Soundblock B (DM 3.050)
- Soundblock C (DM 3.990)
- Soundblock D (DM 3.990)
- Speichererweiterung SupeRAM 1 mit 20s bei 50 kHz (DM 4.690)
- Speichererweiterung SupeRAM 2 mit 40s bei 50 kHz (DM 6.950)
- 12 Einzelausgänge ($ 2.000)

Siehe auch: TEST KURZWEIL 250 sowie AMAZONA: Stevie Wonder und Mr. Kurzweil

«Mit dem Werbeslogan „YOU CAN'T TELL THE DIFFERENCE” trat im Jahre 1984 eine Firma in das Rampenlicht, die man in Musikerkreisen bis dahin nicht kannte: KURZWEIL.

Namensgeber war ein gewisser Ray Kurzweil, der u.a. bereits die legendäre Reading Machine, ein Lesegerät für Blinde, erfunden hatte.

Was nun den Unterschied angeht, den keiner erkennen könne, so war der zwischen einem akustischen Flügel und dem im KURZWEIL 250 implementierten, digital erzeugten Flügelsound gemeint.

Da nun alle Werbesprüche etwas übertreiben, brauchen wir uns der Untersuchung des Wahrheitsgehaltes nicht zu widmen.

Festzuhalten ist indes, daß es KURZWEIL geschafft hat, als einer der ersten einen durchaus sehr realistischen Klavierklang elektronisch nachzubilden und diesen von einer Tastatur ansteuern zu lassen, die vom Spielgefühl her auch heute noch Extraklasse ist ...»

KURZWEIL: 250: RMX

KURZWEIL: 250: RMX

Bild aus KEYBOARDS 10/1987

 

 

KURZWEIL: 250: RMX Rückansicht

KURZWEIL: 250: RMX Rückansicht

Bild aus KEYBOARDS 10/1987

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Konzept: 68000er Prozessor (Motorola) 16/32-Bit, 10 MHz, 60 x 256-K-ROM-Speicherbausteine, 12 DACs
  • Tonerzeugung: zwei MB ROM-Samples
  • Polyphonie: 12-stimmig mit Channel-Stealing, Single/Split/Layer-Play-Modes
  • Bedienfeld: Display mit 2 x 20 Zeichen-LCD, vier Schieberegler
  • Sounds: Basis-Sound-Block mit 40 ROM-Presets (erweiterbar)
  • RAM-Speicher: 512 KB (später erweiterbar mit zwei Expansions auf max. vier MB)
  • Sampling-Zeit: Sampling-Unit (otional), zusammen mit einem Macintosh-Rechner max. 20 Sekunden
  • Sampling-Rates: 14 bei 12-Bit mit sechs Sampling-Verfahren
  • Sample-Bearbeitung: Tune, Trim, Loop
  • Sample-Eingänge: Mic, Line-In
  • Effekte: Chorus, Flanger, Echo
  • Klangbearbeitung: Brillanz, Vibrato,
    3-Segment-Hüllkurve
  • Sequenzer: 12 Spuren mit 12.000 Noten
  • Massenspeicher: Archivierung über einen Macintosh-Rechner, QLS-Package (Quick-Load-System), SCSI (optional)
  • Audio: 3 x 2 Stereo-Outs (Klinke/XLR), Kopfhörer
  • Anschlüsse: MIDI Out/In/Thru (Multi-Mode), parallele MAC-Schnittstelle, Trigger-In, Click-Out, Sync In/Out, zwei Footswitch
  • Maße: 19", 5HE, Tiefe 20"
  • Besonderheiten: umfangreiche MIDI-Implemantation, Samplebearbeitung mit Digidesign-Sound-Designer und einer Sound-Convert-Software (optional)

 

Test von Gerald Dellmann in KEYBOARDS 10/1987

Audio-Demo von YouTube: Kurzweil 250 CBS News - 1984 (Brigida Family)

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