CASIO: VZ-1

Anzeige aus KEYBOARDS 09/1988

„Ich habe weiss Gott Wichtigeres zu tun, als meinen Synthesizer das Spielen beizubringen.”

„Ich habe weiss Gott Wichtigeres zu tun, als meinen Synthesizer das Spielen beizubringen.”

 

 

Serie von Matthias Becker

 

Synthesizer von Gestern

CASIO VZ-1, VZ-M

«Die in erster Linie als Hersteller von Digitaluhren und Taschenrechnern bekannte japanische Firma Casio hatte vor 10 Jahren mit der CZ-Reihe mehrere heiße Eisen im hell lodernden Synthesizer-Feuer ...»

Artikel aus KEYBOARDS 09/1996

 

 

Gebrauchttest

 

Gebrauchttest

Casio VZ-1 (*1988)

 

«In den (nicht immer) goldenen 80er-Jahren hatten viele große, innovative Synthesizerschmieden ihre Haus- und Hof-Synthese, die pfleglich weiterentwickelt wurde.

Die Firma Casio, die kürzlich wieder in den Synthesizermarkt eingestiegen ist, erfand damals die Phase-Distortion-Synthese, deren Erfolg die Japaner motivierte, diese auf eine höhere evolutionäre Stufe zu heben, die man trendy „IPD” nannte. Sie wurde in die VZ-Serie implementiert ...»

Artikel von Bernhard Lösener aus KEYBOARDS 03/2014

Synthesizer

Erstauslieferung: Frühjahr 1988

Preis bei Auslieferung: 2.499 DM

Erhältlich auch als Expander VZ-10M und als VZ-8M (achtstimmig)
Baugleich mit Hohner HS-1 und HS-2E
Erhältlich als MIDI-Gitarre PG-380 mit der Tonerzeugung der iPD-Synthese (DM 3.000)

«Das war ein ganz schöner Sprung: vom
C zum V! Wo einst ein C, steht nun ein V. Gott sei Dank kommt dann das Z und nicht sofort die 1.

Wer will denn schon eine V-1 im Studio? Raketen? Nein danke - zumindest ohne mich! So heißt das Ding aber VZ-1 und ist ein neuer Synth von Casio.

Womit die Welt wieder in Ordnung wäre. Und der Sprung von C zu V? Zufall oder gewolltes Signal, wenn schon keine Vergeltung, dann aber doch ein Vorwärts-Sprung oder vielleicht sogar ein Vor-Sprung? ...»

 

 

KARTEI

CASIO: VZ-1

VZ-1: Hersteller: Casio Computer LTD, Japan

 

 

«sehr eigenständiger Sound; zwei frei zuweisbare Modulationsräder; Positional-Crossfade; Velocity-Switch; gute Masterkeyboard-Qualitäten; letzter professioneller Synthesizer aus dem Hause Casio»

Bild und Daten aus KEYBOARDS-Kartei 11/1993

 

 

CASIO: VZ-10M

CASIO: VZ-10M

Bild aus KEYBOARDS 04/1988

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Tonerzeugung: digital, iPD (Interactive Phase Distortion) mit acht Oszillator-Modulen (DCO mit einer Sinuswelle,
    fünf Sägezahnvarianten, zwei Noise-Wellenformen)
  • Tastatur: 61 Tasten, Channel's Aftertouch, anschlagdynamisch
  • Polyphonie: max. 16-stimmig,
    8-facher-Multimode (feste Stimmenzuordnung)
  • Display: 64 x 96 Punkte-LCD, beleuchtet
  • Interner Speicher: 64 Einzelsounds,
    64 Combinations (max. vier Stacks)
  • Klangbearbeitung: Hüllkurven (DCO und DCA, 8-stufig), zwei LFOs, DCO/DCA-Modulation, Crossfade, grafisches Editing
  • Effekte: Wheels, Aftertouch, Pitchbend, Portamento
  • Massenspeicher: RAM-Cards
  • Audio: Mix-Ausgang (auch als XLR/symmetrisch), vier Einzelausgänge (programmierbar), Kopfhörer
  • Anschlüsse: MIDI In/Out/Thru, MIDI-On/Off-Schalter, zwei Fußcontroller,
    zwei Buchsen für den Program-Step-Fußschalter, zwei Slots für ROM- und RAM-Cards

Test von Richard Aicher in KEYBOARDS 04/1988

Audio-Demo aus KEYBOARDS 03/2014

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