ARP (Rhodes): Chroma

Anzeige aus FACHBLATT 06/1983

Touch the Music

Touch the Music

Analoger Synthesizer

Erstauslieferung: Frühjahr 1982

Preis bei Auslieferung: 12.000 DM

„Großer Bruder” des Chroma Polaris

«Mit dem „Fender Rhodes Piano” hat der Chroma lediglich einen Teil seines Namens gemeinsam.

Und das auch nur deshalb, weil die Firma CBS (die seinerzeit auch die Rhodes-Pianos vertrieb) den Chroma inklusive der Vertriebsrechte zum Preis von 350.000 Dollar von der in Konkurs gegangenen Firma ARP aufkaufte.

Für CBS war dies eine alles andere als schlechte Investition, wenn man bedenkt, daß es der Firma gelang, bereits im ersten Jahr nach Markteinführung Chromas im Wert von mehr als 3 Millionen Dollar absetzen.

Der Chroma war also die letzte Entwicklung der Firma ARP ...»

ARP (Rhodes): Chroma: rückseitige Anschlüsse

ARP (Rhodes): Chroma: rückseitige Anschlüsse

Bild aus KEYBOARDS 08/1989

 

 

KARTEI/GALERIE

ARP (Rhodes): Chroma mit Expander

Chroma: Hersteller: Arp, USA (wurde später von CBS aufgekauft) - Synthesizer (1982-1983)

«digitale Steuerung aller Parameter; flexibel schaltbare Filter (Hoch,- Band-Paß oder Notch); kräftiger Grundsound vor allem für Bässe und perkussive Sounds geeignet; auch als Expander-Version (gleiche Größe, jedoch ohne Tastatur);»

Mehr Information bekommen Sie bei:

 

VINTAGESYNTH: Rhodes Chroma

AMAZONA: Big, Bigger, Chroma.

BEWERTUNG (+): flexible Sound-Möglichkeiten; gute Tastatur; individueller Klangcharakter; interessantes Erscheinungsbild;
BEWERTUNG (-): umständliche Bedienung; MIDI nur optional; hohes Eigengewicht

Daten: KEYBOARDS-Galerie 11/2001 und aus KEYBOARDS-Kartei 02/1993

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Tonerzeugung: VCOs
  • Tastatur: 64 klavierähnliche Holztasten, anschlagdynamisch, Release Velocity
  • Polyphonie: 16, 8-facher Multimode (mit optionalem MIDI-Interface), Split- und Layer-Funktionen
  • Display: 2-stellige 7-Segment-LED für Programmnummern, LED für Parameter- und Valueanzeigen
  • Bedienfeld: Pitch-Bend und Mod-Lever, sechs Slider, 71 Folienbuttons
  • RAM-Speicher: 2 x 50 Programm-Plätze
  • Arpeggiator: sechs Typen
  • Bearbeitungsfunktionen: zwei Oszillatoren können zu einem Block zusammengefaßt werden und durchlaufen zwei Waveshaping-Generatoren, zwei 12-dB-Filter bzw 24-dB-Filter mit Resonanz, zwei VCAs, zwei Glide- und Sweep-Generatoren (LFOs) sowie vier ADSR-Hüllkurven, kompplexe Modulation
  • Massenspeicher: Cassetten, 25-Pin Computer-Interface, MIDI-Dump (optional)
  • Audio: vier 6,3 mm-Klinken- bzw. zwei symm. XLR-"Studio-Outs" plus zwei High- bzw. Low-Level-Klinkenausgänge
  • Anschlüsse: MIDI-Interface (optional), zwei Footswitch, zwei Control-Pedale, Computer-Interface zur externen Steuerung, Cassetten-Interface
  • Besonderheiten: Atari ST-Editor (optional)

 

„Synthesizer von Gestern” von Matthias Becker in KEYBOARDS 08/1989

Audio-Demo von CD „Synthesizer von Gestern” Vol. 1 (Klaus Stühlen)

Auf PLAY klicken ...

Auf PLAY klicken, um eine Demo zu hören.