AKAI: X7000 und S700

Anzeige aus KEYBOARDS 03/1986

Unglaublich

Unglaublich

 

 

Anzeige aus KEYBOARDS 06/1987

Gesampelte Werke

Gesampelte Werke

 

 

Neun Sampler im Vergleichstest

Von HaGü Schmitz und Gerald Dellmann (aus KEYBOARDS 06/1987)

 

AKAI: X-7000

AKAI: X-7000: Sampling-Keyboard

«Schwerpunktthema dieses Heftes ist ein ausführlicher Vergleichstest aller auf dem Markt befindlichen Sampler
unter DM 10.000,-:

ROLAND S-10/S-50, AKAI X7000/S700, AKAI S900, E-mu EMAX, KORG DSS-1, SEQUENTIAL Prophet 2002 Plus, ENSONIQ Mirage und CASIO FZ-1

Den idealen Sampler gibt es wahrscheinlich nicht. Zur Bewertung der verschiedenen Geräte sollte man folgende Kriterien heranziehen:

- Auflösung in bit und max. Sampling-Rate (Klangqualität)
- max. Speicherzeit bei der höchsten Sampling-Rate
- Nachbearbeitungsmöglichkeiten
- Umfang der Sound Library
- Bedienungsfreundlichkeit
- Einzelausgänge
- MIDI Multimode ja/nein
- Erweiterungsmöglichkeiten
- verfügbare Edit-Software
- Anzahl der möglichen Multisamples
- und natürlich den Preis»

FAZIT - Welches ist denn nun der beste Sampler?

«Läßt man den ENSONIQ einmal außer Betracht, so kann man sagen, daß alle Sampler im wesentlichen gleich gut arbeiten, wobei man den AKAI 900 hervorheben sollte, da er bei allen Messungen gute Ergebnisse zeigte.

Die teilweise unterschiedliche Art der Signalverarbeitung führt nicht unbedingt zu besseren oder schlechteren klanglichen Ergebnissen, sondern prägt in der Regel den typischen Soundcharakter des betreffenden Gerätes. So klingen die ROLAND-, PROPHET- und der CASIO-Sampler eher warm, während die AKAI-Geräte und der EMAX etwas mehr Glanz aufweisen.

KORG DSS-1 und EMAX zeigen zwar bezüglich ihrer Sampling-Qualität geringfügig schlechtere Ergebnisse, das Qualitätsniveau aller Testgeräte liegt jedoch so hoch, daß bei einer Kaufentscheidung zum einen der persönliche Geschmack in bezug auf die Klangcharakteristik und zum anderen Nachbearbeitungsmöglichkeiten, Samplezeit, Ausstattungsdetails, wie beispielsweise Einzelausgänge etc., letztendlich den Ausschlag geben sollten.»

Sampling Keyboard

Erstauslieferung: Winter 1986

Preis bei Auslieferung: 3.490 DM

Erhältlich auch als Expander S700
(DM 2.890)

Zubehör:
Speichererweiterung ASK-70 auf
16 Sampling-Units (DM 560)

«Das neue Sampling Keyboard X7000 aus dem Hause AKAI wurde bereits auf der NAMM-Show in den USA vorgestellt und ist jetzt auch in Deutschland lieferbar.

Es handelt sich dabei um ein Instrument der mittleren Preisklasse und ist somit für einen breiten Leserkreis intressant ...»

AKAI: X7000

AKAI: X7000

Bild aus KEYBOARDS 01/1987

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Konzept: 12-bit-Sampler
  • Tastatur: 61 Tasten, Anschlagdynamik
  • Polyphonie: 6-stimmig, dynamische Stimmenzuordnung über Mix
  • Display: 2 x 40-stelliges-LCD, beleuchtet, regelbarer Kontrast
  • Programme: 32 Multisampling-Programme
  • RAM-Speicher: 750 KB
  • Sampling-Rate (12-bit): 10-40 kHz, variabel einstellbar, 6-faches Multisampling
  • Sample-Eingänge: zwei (Micro- oder Line-Pegel), Trigger-Eingang
  • Klangbearbeitung: Amplitude, Halbtonschritte, Finetuning, Auto-Looping, Velocity/Switch, LFO, ADSR-Filter fehlt, regelbare Relase-Time
  • Massenspeicher: 3,5"-Hardcover-Floppy (750 kb)
  • Audio: Stereo (l/r, Mix, mono), Multipin-Buchse zum Anschluß von AX-60, AX-70, VX-90)
  • Anschlüsse: MIDI In/Out/Thru, RS-232C-Schnittstelle, Netzbuchse
  • Besonderheiten: jedem Sample kann ein eigener MIDI-Kanal zugeordnet werden
  • Maße (Rack-Version): 19", 3HE

 

Test von Gerald Dellmann in KEYBOARDS 01/1987

Vergleichstest: neun Sampler von HaGü Schmitz und Gerald Dellmann (aus KEYBOARDS 06/1987)

Audio-Demo von YouTube: Akai S700 Demo (TheTrackdriver)

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