AKAI: S900

Anzeige aus KEYBOARDS 08/1986

Einmachzeit - S900 Multi Sampler

Einmachzeit - S900 Multi Sampler

 

 

Anzeige aus KEYBOARDS 09/1986

AKAI S-900 Supersampler sofort lieferbar

AKAI S-900 Supersampler sofort lieferbar

 

 

Neun Sampler im Vergleichstest

Von HaGü Schmitz und Gerald Dellmann (aus KEYBOARDS 06/1987)

 

AKAI: S900

«Schwerpunktthema dieses Heftes ist ein ausführlicher Vergleichstest aller auf dem Markt befindlichen Sampler
unter DM 10.000,-:

ROLAND S-10/S-50, AKAI X7000/S700, AKAI S900, E-mu EMAX, KORG DSS-1, SEQUENTIAL Prophet 2002 Plus, ENSONIQ Mirage und CASIO FZ-1

Den idealen Sampler gibt es wahrscheinlich nicht. Zur Bewertung der verschiedenen Geräte sollte man folgende Kriterien heranziehen:

- Auflösung in bit und max. Sampling-Rate (Klangqualität)
- max. Speicherzeit bei der höchsten Sampling-Rate
- Nachbearbeitungsmöglichkeiten
- Umfang der Sound Library
- Bedienungsfreundlichkeit
- Einzelausgänge
- MIDI Multimode ja/nein
- Erweiterungsmöglichkeiten
- verfügbare Edit-Software
- Anzahl der möglichen Multisamples
- und natürlich den Preis»

FAZIT - Welches ist denn nun der beste Sampler?

«Läßt man den ENSONIQ einmal außer Betracht, so kann man sagen, daß alle Sampler im wesentlichen gleich gut arbeiten, wobei man den AKAI 900 hervorheben sollte, da er bei allen Messungen gute Ergebnisse zeigte.

Die teilweise unterschiedliche Art der Signalverarbeitung führt nicht unbedingt zu besseren oder schlechteren klanglichen Ergebnissen, sondern prägt in der Regel den typischen Soundcharakter des betreffenden Gerätes. So klingen die ROLAND-, PROPHET- und der CASIO-Sampler eher warm, während die AKAI-Geräte und der EMAX etwas mehr Glanz aufweisen.

KORG DSS-1 und EMAX zeigen zwar bezüglich ihrer Sampling-Qualität geringfügig schlechtere Ergebnisse, das Qualitätsniveau aller Testgeräte liegt jedoch so hoch, daß bei einer Kaufentscheidung zum einen der persönliche Geschmack in bezug auf die Klangcharakteristik und zum anderen Nachbearbeitungsmöglichkeiten, Samplezeit, Ausstattungsdetails, wie beispielsweise Einzelausgänge etc., letztendlich den Ausschlag geben sollten.»

 

 

Studiosamples für Akai S-900

Ein Test von Hagü Schmitz aus KEYBOARDS 01/1989

 

METRASOUND: Studiosamples II

METRASOUND: Studiosamples II

«Die Firma Metra-Sound widmet sich bereits seit drei Jahren der Erstellung von Sounds und Samples auf Disketten, Cartridges und SoundCards, und muß somit als einer der deutschen Pioniere auf diesem Gebiet bezeichnet werden ...»

FAZIT

«Es gibt mittlerweile viele Anbieter von Samples und Sounds. Durch das besondere Aufnahemeverfahren (DMI) und die „zeitgenössische Auswahl” der Klänge versucht sich Metra-Sound deutlich von der Masse der Anbieter abzuheben. Eine sehr aufwendig produzierte Demonstrations-Cassette enthält fast 60 Minuten interessantes Song-Material ...»

Sample-Expander

Erstauslieferung: Frühjahr 1986

Preis bei Auslieferung: 5.980 DM

«Der Umgang mit Musikcomputern wird zum Horrortrip, wenn Herstellerfirmen in oft arrogant, maßlosen High-Tech-Spinnereien am Musiker vorbeiproduzieren.

Hierfür gibt es in der Szene viele gleichlautende Erfahrungen.

Nicht verschont bleibt u.a. auch der Samplinggerätemarkt, wo z.T. mit Zahlen und Begriffen jongliert wird, die nicht im entferntesten den tatsächlichen musikalisch/technischen Basisergebnissen entsprechen ...»

AKAI: S900

AKAI: S900

Bild aus KEYBOARDS 06/1986

 

 

Auch die neuesten METRA-Studio-SOUNDs sind morgen nicht von gestern ... as usual!

Auch die neuesten METRA-Studio-SOUNDs sind morgen nicht von gestern ... as usual!

Anzeige aus KEYBOARDS 01/1989

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Konzept: 12-bit-Sampler
  • Polyphonie: 8-stimmig, dynamische Stimmenzuordnung über Mix
  • Display: 2 x 40-stelliges-LCD, regelbarer Kontrast
  • Programme: 32 Multisampling-Programme
  • RAM-Speicher: 750 KB
  • Sampling-Rate (12 bit): 10-40 kHz, variabel einstellbar
  • Sample-Eingänge: zwei (Micro- oder Line-Pegel), Trigger-Eingang
  • Klangbearbeitung: Amplitude, Halbtonschritte, Finetuning, Auto-Looping, Velocity/Switch, LFO
  • Massenspeicher: 3,5"-Hardcover-Floppy (750 kb)
  • Audio: Stereo (l/r, Mix, mono), acht Einzelausgänge (Klinke), acht Triggerinputs (Option)
  • Anschlüsse: MIDI In/Out/Thru, RS-232C-Schnittstelle, Netzbuchse
  • Besonderheiten: jedem Sample kann ein eigener MIDI-Kanal zugeordnet werden; ADSR-Filter fehlt
  • Maße: 19", 3HE

 

Test von Edgar Fröse in KEYBOARDS 06/1986

Vergleichstest: neun Sampler von HaGü Schmitz und Gerald Dellmann (aus KEYBOARDS 06/1987)

Audio-Demo von YouTube: Akai S900 Vintage Sampler Demo (ar2jr)

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