AKAI: MPC-60

Anzeige aus KEYBOARDS 05/1989

Qualität ist eine Frage des Anspruchs

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Artikel aus KEYBOARDS 07/2002

AKAI: MPC-60 - Love The Machines
von Bernhard Lösener

AKAI: MPC-60 - Love The Machines

«Wenn man den Namen Roger Linn hört, denkt man sofort an die legendäre Linndrum, die zahllose 80er-Jahre-Produktionen (Prince!) mit digitalen Sounds veredelte.

Dabei wird oft vergessen, dass auch viele HipHop- und Techno-Produzenten ohne Herrn Linns Erfindungsgeist um ein schönes Stück Hardware ärmer wären ...»

 

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Info-Box

Die Entwicklungsstadien der MPC-Serie von 1988 bis 2012

Die Entwicklungsstadien der MPC-Serie von 1988 bis 2012

Infografik aus Privatarchiv Hugo Berndt

MIDI Production Center

Erstauslieferung: Winter 1988

Preis bei Auslieferung: 6.690 DM

Sequenzer und Sample-Drumcomputer in einem Gerät

«Der Name „Linn” ist auch heute noch so etwas wie ein Synonym für professionelle Drumcomputer und Sequenzer.

Die legendäre LINNDRUM, wenngleich mittlerweile eine recht betagte Dame, wird in vielen Studios nach wie vor gerne eingesetzt.

Die LINN 9000 - geplant als Nachfolger dieser Legende - konnte zwar die Popularität der LINNDRUM nie erreichen, man muß ihr aber auch aus heutiger Sicht eine äußerst innovative Konzeption bescheinigen: Erstmals wurden hier mehrere Geräte wie Sampler, Drumcomputer und MIDI-Sequenzer in einem Gerät zusammengefaßt.

Obwohl die 9000 nie hundertprozentig funktionierte, präsentierte man sogar in Form des MIDI-Studios noch eine Weiterentwicklung, bevor das Unternehmen schließlich in Konkurs ging.

Damit war der Hersteller Linn gestorben, der Erfinder Linn und seine Ideen sind indessen sehr lebendig, wie das hier zum Test anstehende Gerät beweist, das unter der Federführung eben dieses Roger Linn bei Akai entwickelt wurde ...»

AKAI: MPC-60

Bild aus KEYBOARDS 07/1988

 

 

AKAI: MPC-60: Rückseite

AKAI: MPC-60: Rückseite

Bild aus KEYBOARDS 07/1988

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Konzept: Sampling-Drummachine mit integriertem Sequenzer
  • Polyphonie: 16-stimmig
  • Display: 320 Zeichen, beleuchtet, regelbarer Kontrast, verstellbarer Anstellwinkel
  • Programme: 32 verschiedene Schlagzeugsounds
  • Pads: 16 dynamische Mini-Pads
  • RAM-Speicher: 1,5 MB, aufrüstbar bis 2,25 MB mittels Drum-Expansion-Board
  • Sampling-Rates: 12 Bit Auflösung, 40/18 kHz
  • Sample-Eingang: Record-In, 3-stufiger Schalter
  • Sequenzer: max. 99 Spuren, bis zu 60.000 Noten, Auflösung bis zu 96 Pulses pro Viertelnote, Pre-Record-Funktion
  • Massenspeicher: 3,5" HD/DD-Floppy
  • Audio: Stereo (l/r), acht polyphone Einzelausgänge, Echo-Mixer-Out
  • Anschlüsse: zwei separate MIDI-Ins,
    vier separate MIDI-Outs, zwei Fuß-Controller, SMTP-Interface
  • Besonderheiten: Betriebssystem auf Diskette, Help-Pages, Soundset auf Diskette
  • Maße: 49,5 x 12,7 x 47,1 cm
  • Gewicht: 10,5 kg

 

Test von Hagü Schmitz in KEYBOARDS 07/1988

Audio-Demo von YouTube (Patulski)

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