NED: Synclavier II

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SYNCLAVIER II - It marks the end of synthesizers as you now know them

SYNCLAVIER II - It marks the end of synthesizers as you now know them

 

 

Anzeige aus KEYBOARDS 10/1986

Haben Sie schon vom Synclavier gehört? (linke Seite)

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Haben Sie schon vom Synclavier gehört? (rechte Seite)

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Info-Box

Das Synclavier-System ist ein Klangerzeugungs- und Produktionssystem, das von 1975 bis 1991 von dem Unternehmen New England Digital (NED) gebaut wurde. Entwickelt wurde es am Dartmouth College von Jon Appleton. Zunächst nur ein reiner digitaler Synthesizer auf Basis der FM-Synthese, wurde es bald um Sampling- und Harddisk Recording-Funktionen erweitert. In den 1980er-Jahren wurde es von vielen Musikern weltweit verwendet.

1978 erschien das Synclavier, der erste kommerziell vertriebene digitale FM-Synthesizer. Nur wenige Exemplare wurden gebaut.

1979 folgte das Synclavier II. Das System war ein Computer mit einer leistungsfähigen, von NED selbst entwickelten CPU, dem man je nach Verwendungszweck verschiedene Optionen hinzufügen konnte. Das Synclavier II wurde also nicht als Musikinstrument, sondern auch und vorrangig als Computer mit «Keyboard-Option» vertrieben. Es wurde in Forschung, Raumfahrt, Industrie sowie zu militärischen Zwecken eingesetzt.

Im Jahr 1984 wurde eine neue Tastatur für das Synclavier vorgestellt, das «Velocity/Pressure Keyboard». Die Klaviatur mit 76 handgefertigten Holztasten war nun anschlagdynamisch und polyphon-druckdynamisch spielbar.

1985 brachte NED eine Erweiterung für das Synclavier auf den Markt, die echtes 32-stimmiges Stereo-Sampling mit 100 kHz bei 16 Bit ermöglichte. Fügte man das 16-Spur-Harddisk-Recording hinzu, ergab sich ein komplettes digitales Musikproduktionssystem genannt «Tapeless Studio». Der Preis für ein solches System reichte bis zu 400.000 US-Dollar.

1989 wurden von NED u.a. die digitalen Musikproduktionssysteme, Synclavier 3200, Synclavier 6400 und Synclavier 9600 auf den Markt gebracht.

Sinkende Preise, immer leistungsfähigere PC-Hardware und billigere Sampler führten zu finanziellen Problemen bei NED und bedeuteten gegen Ende 1992 das Aus für das Unternehmen.

Heute wird Synclavier in verschiedenen Software-Varianten in Zusammenarbeit mit ARTURIA für Mac, PC oder iPad angeboten.

Quelle: Wikipedia


Mehr Infos unter: SYNCLAVIER

Music Computer Keyboard Workstation

Erstauslieferung: Herbst 1979

Preis bei Auslieferung: ab 40.000 $

«Das Synclavier ist heute unter Musikern bereits legendär, was sowohl an seinem extremen Preis als auch den sagenumwobenen Möglichkeiten des Instrumentes liegt.

In einer Zeit, in der elektronische Instrumente konstant billiger und besser werden, ist es die große Ausnahme - ein Gerät, das von Jahr zu Jahr teurer wird.

Schon vor ungefähr fünf Jahren, als es in der Grundaustattung ungefähr 11.000 $ und mit Notendruck und einigen anderen Sonderausstattungen ca. 25.000 $ kostete, sagten die meisten potentiellen Käufer, daß in kürze vergleichbare japanische Systeme für den halben Preis zu erwarten seien.

Bis heute ist davon vor allem deshalb nichts zu sehen, weil das heutige Synclavier bereits meilenweit vom Entwicklungszustand „früherer” Geräte entfernt ist ...»

NED: Synclavier II: Die Hitmaschine!

NED: Synclavier II: Die Hitmaschine!

Bild aus KEYBOARDS 12/1986

 

 

NED: Synclavier II: Bedienfeld (linke Seite)

NED: Synclavier II: Bedienfeld (linke Seite)

Bild aus KEYBOARDS 12/1986

 

 

NED: Synclavier II: Komplettes SET-UP

NED: Synclavier II: Komplettes SET-UP

Bild aus KEYBOARDS 12/1986

 

 

NED: Synclavier II: Zentrale Rechnereinheit

NED: Synclavier II: Zentrale Rechnereinheit

Bild aus KEYBOARDS 12/1986

 

 

NED: Synclavier II: Eingabe und Monitor

NED: Synclavier II: Eingabe und Monitor

Bild aus KEYBOARDS 12/1986

 

 

NED: Synclavier II

NED: Synclavier II

Bild aus PINTEREST (Cool Tool)

 

 

GALERIE

AKAI: S1000: Music Computer Keyboard Workstation

NED: Synclavier II: Music Computer Keyboard Workstation

 

 

Mehr Information bekommen Sie bei:

 

SYNCLAVIER: Synclavier V Software Instrument

GITHUB: Cameron W. Jones

BEWERTUNG (+): vielseitige Produktionsmaschine; hohe Aufnahmekapazität; zahlreiche Editierfunktionen
BEWERTUNG (-):

Bild und Daten aus KEYBOARDS-Galerie 01/2002

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Tonerzeugung: Digital-Audio-System, 16 Bit/100 kHz
  • Tastatur: 76 Plastiktasten, gewichtet, Velocity, Aftertouch
  • Polyphonie: 8-stimmig, erweiterbar auf 32 Stimmen
  • Display: 4 x 7-Segment-LED
  • Bedienfeld: zwei Wheels, Ribbon, Data-Knob, 128 Taster
  • Sampling: max. 15 Minuten, 4-Track direct-to-disc
  • Sounds: Soundbibliothek auf Disketten
  • Klangbearbeitung: OSC/ENV, Partial Timbre Function, FM, Resynthesis-Funktion (Computer Terminal) mit Fourier-Analyse (3-D)
  • Sequenzer: 16-Track Digital-Recorder
  • Massenspeicher: Floppy Disk Drive Data Storage
  • Audio: externe Input und Audio Output-Section
  • Besonderheiten: Sampling-Einheit nicht im Basissystem enthalten; Notendruck; Breath-Controller, umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten

 

Test von Alex Merck in KEYBOARDS 12/1986

Sonderteil Sound Sampling in KEYBOARDS 06/1985

Audio-Demo von YouTube: The Incredible Sounds of Synclavier II (VC08)

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