EEH: Banana

Anzeige aus FACHBLATT 11/1982

Wir meinen: ...

Wir meinen: ...

 

 

Anzeige aus FACHBLATT 11/1982

Wir meinen: ...

Wir meinen: ...

 

 

Info-Box

Der Hersteller EEH (Electronic Engineering Hoffman - Uwe Hoffmann/Thomas Hopf) mit Sitz in Wuppertal, der den BANANA über das «Synthesizerstudio Bonn (SSB)» vertrieb, konkurrierte damit gegen den «SCI Prophet 5» und natürlich auch gegen «Oberheim-OB-Xa-Design» der X-Serie. Ab 1985 wurde u.a. ein MIDI-Nachrüstsatz angeboten. Der Neupreis war 5.350 DM.

Später wurde von Dirk Matten der «Banana Synthec» vorgestellt, der von seiner Firma «SSB» in kleinen Stückzahlen (ca. 200 Exemplare) zusammengebaut wurde.

EEH baute auch einige Sonderanfertigungen von Sequenzern für Tangerine Dream und Klaus Schulze. Auch die Drummaschine «Coconut», ein MIDI-Adapter mit Sequenzer-Software für den «Commodore C64» und den zeitkorrigierenden Sampler «Zaunkoenig» haben wir dieser Firma zu verdanken.

Damit hatte sich zu Beginn der achtziger Jahre das Thema Musikelektronik für erledigt. In der Folgezeit wurde dann unter dem Namen «Elink» Kommunikationselektronik entwickelt.

Synthesizer

Erstauslieferung: Winter 1983

Preis bei Auslieferung: 5.350 DM

Ähnelt den Geräten der Firma EMS (z.B. VCS-3 und Synthi A); zur Erzeugung von Geräusch- und Effekt-Sounds aller Art bestens geeignet

«Beim Banana handelt es sich um einen sechsstimmig polyphonen Analogsynthesizer „Made in Germany” oder genauer „Made in Wuppertal”.

Gebaut wurde das Instrument nämlich von der Firma EEH, deren digitaler Miniatursequenzer DS-100 dem ein oder anderen Elektronik-Tüftler vielleicht noch ein Begriff sein dürfte ...»

EEH: Banana

EEH: Banana

Bild von Synthforum (Zappa)

 

 

GALERIE

EEH: Banana

EEH: Syntec Banana: Polyphonic Analog Synthesizer (1983-1985)

 

 

Mehr Information bekommen Sie bei:

 

SEQUENZER: EEH: Banana: Analog Synthesizer

MATRIXSYNTH: SSB: Syntec Banana

TILL KOPPER: Electronic Engineering Hoffman: DS 500: Sequencer

BEWERTUNG (+): kräftig klassischer Analogsound; einfache Bedienung; geringe Produktionsmenge = Rarität
BEWERTUNG (-): Cassette Interface

Bild und Daten aus KEYBOARDS-Galerie 12/2001

Einige Ausstattungsmerkmale:

  • Oszillatoren: zwei pro Stimme (Dreieck, Sägezahn, Puls), synchronisierbar
  • Tastatur: 61 Plastiktasten
  • Display: Status-LEDs auf den Bedientastern
  • Polyphonie: 6-stimmig
  • Spielhilfen: Pitch Bend- und Modulation-Wheel, 26 Drehregler, neun Function-Taster
  • ROM/RAM-Speicher: 64 User Programme
  • Klangbearbeitung: 24 dB-Tiefpaß-Filter, zwei ADSR-Hüllkurven, zwei LFOs, Glide/Portamento, Sync, PWM, White Noise
  • Massenspeicher: Cassetten-Interface
  • Audio: Mono-Out (Klinke)
  • Anschlüsse: Kein MIDI, zwei Fußpedale (VCF-Pedal, Release-Switch), Modulation, Cassetten-Interface (Out/In)
  • Besonderheiten: wurde als Konkurrent zu OB-X und Prophet 5 in Deutschland gebaut und ausschließlich dort vertrieben; später per Nachrüstsatz midifizierbar

 

Synthesizer von Gestern von Matthias Becker in KEYBOARDS 11/1992

 

 

Audio-Demo gesucht !!

Audio-Demo gesucht!

Audio-Demo gesucht !!